Das IRDT wird von vier Direktoren geleitet —

Prof. Dr. Hebeler, Prof. Dr. Raue, Prof. Dr. Reiff und Prof. Dr. von Ungern-Sternberg. Sie repräsentieren verschiedene Forschungsgebiete und ermöglichen so einen breiten intradisziplinären Forschungsansatz des Instituts, das den rechtlichen Wandel durch die Digitalisierung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten wird.

Prof. Dr. Hebeler und Prof. Dr. von Ungern-Sternberg beschäftigen sich mit staats- und verwaltungsrechtlichen Fragestellungen des Digitalrechts, Prof. Dr. Reiff und Prof. Dr. Raue mit den zivilrechtlichen Aspekten.

Jeweils ein Direktor übernimmt im jährlichen Wechsel die Geschäftsführung des Instituts. Geschäftsführender Direktor im Jahr 2019/2020 ist Prof. Dr. Raue.

 

Prof. Dr. Timo Hebeler


Timo Hebeler forscht im Verfassungs-, Verwaltungs- und Sozialrecht. Bei den Rechtsfragen der Digitalisierung forscht er insbesondere zum Entwicklungsprozess des Electronic Governments der öffentlichen Verwaltung sowie zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Sozialversicherungsrecht. Im Verwaltungsrecht liegt sein Forschungsschwerpunkt im öffentlichen Dienstrecht, das sich ebenfalls den Herausforderungen der Digitalisierung stellen muss.



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Prof. Dr. Benjamin Raue


Benjamin Raue legt seinen Forschungs- und Lehrschwerpunkt auf das Recht der Informationsgesellschaft und das Geistigen Eigentum. Neben klassischen immaterialgüterrechtlichen Themen mit Bezug zur Vernetzung und Digitalisierung arbeitet er vor allem zu den Themen Forschungsdaten, Text und Data Mining sowie zu IT-rechtlichen Themen wie Softwaresicherheit und Updatepflichten von Softwareanbietern. Zusammen mit Antje von Ungern-Sternberg hat er die Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung ins Leben gerufen, die nun vom Institut fortgeführt werden.



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Prof. Dr. Peter Reiff


Peter Reiff ist Privatrechtler. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Haftungsrecht und im Versicherungsrecht, die im besonderen Maße von autonom agierenden Systemen und der Entwicklung künstlicher Intelligenz herausgefordert werden. Exemplarisch sind haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen des Fahrens mit autonomen Fahrzeugen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf den rechtlichen Folgen des von der Digitalisierung getriebenen Umbaus der Versicherungswirtschaft. Im Fokus stehen hier der Versicherungsvertrieb, der eigentliche Vertragsschluss und die Schadensbearbeitung.



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Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg


Antje von Ungern-Sternberg forscht aus verfassungsrechtlicher, rechtsvergleichender und völkerrechtlicher Perspektive zu den Herausforderungen der Digitalisierung. Sie beschäftigt sich insbesondere mit rechtlichen und ethischen Fragen autonomer Systeme, mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Demokratie und Staatlichkeit, mit menschlicher Autonomie angesichts neuer Formen der Überwachung und Steuerung sowie mit Diskriminierung durch den Einsatz von Algorithmen. In der Lehre bietet sie Veranstaltungen zum Recht der Daten an. Sie hat mit Benjamin Raue die Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung ins Leben gerufen, die nun vom Institut fortgeführt werden.



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