Die Verwaltung braucht Daten, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Diese Daten sollen Bürger und Bürgerinnen perspektivisch nur noch ein einziges Mal bei einer öffentlichen Stelle angeben müssen. Damit dies gelingen kann, müssen Behörden auf die Datensätze anderer Behörden zurückgreifen können. Hier setzt die Registermodernisierung an. Mit ihr wird eine Identifikationsnummer eingeführt, die die eindeutige Zuordnung eines Datensatzes zu einer natürlichen Person ermöglicht und dadurch den behördlichen Datenaustausch erheblich vereinfacht. Die Einführung der Identifikationsnummer ist auf datenschutzrechtliche Bedenken gestoßen, insbesondere wird die Bildung von Persönlichkeitsprofilen befürchtet. Aus diesem Grund untersucht die Arbeit die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Registermodernisierung.
In der neuen Ausgabe des Beck'schen Online-Kommentar zum Datenschutzrecht (Hrsg. Heinrich Amadeus Wolff/Stefan Brink/Antje von Ungern-Sternberg, München 2025, 52. Ed.)[...]
Band 4 unserer Open Access Schriftenreihe "Schriften des IRDT" ist erschienen.
Unsere Institusdirektorin Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg hat zusammen mit unseren Direktoren Profs. Dres. Benjamin Raue, Lea-Katharina Kumkar und Thomas[...]
Das Institut für Recht und Digitalisierung Trier feiert dieses Jahr sein fünfjähriges Jubiläum. In den letzten Jahren hat das IRDT durch seine Forschungsprojekte, Publikationen und Veranstaltungen sichtbare Bei-träge zur rechtswissenschaftlichen Diskussion geleistet. Hierdurch konnte sich das IRDT im deutschsprachigen Raum und zunehmend auch international als Forschungsinstitut etablieren. [...]
Eine der wesentlichen Entscheidungen zur Verteilung der Schadenslast im Falle der Schädigung durch Systeme der künstlichen Intelligenz oder des maschinellen Lernens ist diejenige über den Haftungsmaßstab. Die Arbeit untersucht zunächst abstrakt den an das Verschuldensprinzip anknüpfenden Haftungsmaßstab des § 823 Abs. 1 BGB und den passenden Anwendungsbereich der Gefährdungshaftung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend auf die Fälle der Schädigung durch Systeme des maschinellen Lernens übertragen.
Unsere Direktorin JProf. Dr. Lea Katharina Kumkar hat jüngst zu Deepfakes in der Zeitschrift Künstliche Intelligenz und Recht (KIR) 2024,[...]
Unter dem Titel "Siebzig Jahre Rechtsanwendung durch Computer" hat unser Direktor, Prof. Dr. Thomas Rüfner, einen Beitrag in der italienischen[...]
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